Letzten Samstag fand wieder die „Fahrt ins Dunkelblaue“ des Feuerwehrvereins statt. Wie üblich war das Programm komplett geheim – bekannt war lediglich der Treffpunkt.
Bereits um sieben Uhr trafen sich die 30 Teilnehmer am Feuerwehrhaus. Zunächst stand ein „Morgenspaziergang“ an, allerdings nicht – wie von den meisten vermutet – zum Bus, sondern zur Kläranlage Burglengenfeld. Dort warteten bereits Johannes Ortner, Vorstand der Stadtwerke Burglengenfeld, sowie der Technische Leiter Josef Hollweck, um diese wichtige und technisch komplexe Einrichtung näher zu erläutern. Nach der sehr interessanten Führung folgte ein Frühstück. Dabei ließen es sich die Vorsitzenden nicht nehmen, dem Organisator Christian Kumeth für die zahlreichen von ihm geplanten Fahrten in der Vergangenheit zu danken und ihm ein „Reiseleiter“-T-Shirt zu überreichen.
Anschließend machte man es sich im bereitstehenden Bus gemütlich, der seinen ersten Halt im schönen Nabburg einlegte. Bei einer Stadtführung konnten die Teilnehmer ganz neue Seiten und Ecken der mittelalterlichen Stadt kennenlernen. Danach marschierte die Gruppe gemeinsam in das rund zwei Kilometer entfernte Freilandmuseum Perschen. Dort stand jedoch kein weiteres Bildungsprogramm auf dem Plan, sondern leckere Brotzeitplatten mit regionalen Spezialitäten warteten auf die hungrigen Gäste.
Nach dieser Mittagsstärkung führte die nächste Busfahrt nach Parkstein in die dortige Vulkanregion. Im Rahmen einer Führung wurden die Entstehungsgeschichte sowie viele interessante Fakten rund um den Vulkan nähergebracht. Anschließend folgte ein kurzer Besuch im Vulkanmuseum.
Nach einem simulierten Vulkanausbruch als kleinem Highlight und der ein oder anderen Tasse Kaffee setzte die Mannschaft ihre Reise weiter Richtung Norden fort. Das Geozentrum Windischeschenbach mit dem neun Kilometer tiefen Bohrloch war das nächste Ausflugsziel. Hier erfuhren die Teilnehmer viele spannende Details über das Kontinentale Tiefbohrprogramm der Bundesrepublik Deutschland (KTB), unter anderem direkt im Bohrturm.
Die vielen Eindrücke des Tages machten natürlich hungrig. Ein Besuch im Golfplatz-Restaurant in Schmidmühlen rundete den gelungenen Tagesausflug schließlich ab.
Ein erneuter Dank gilt an dieser Stelle Christian Kumeth für die Organisation des kurzweiligen und abwechslungsreichen Programms.

















